Portnummern-Verzeichnis mit Diagnose-Tipps
Standardbelegung wichtiger TCP- und UDP-Ports nachschlagen samt Hinweisen zu Sicherheitsrisiken
Schlagen Sie schnell nach, welcher Dienst offiziell hinter einer TCP- oder UDP-Portnummer steckt – nach IANA-Standard und mit Servicenamen. Zu jedem Port erhalten Sie zusätzlich Hinweise auf typische Sicherheitsrisiken bei geöffnetem Zugang sowie fertige CLI-Befehle zur Diagnose.
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Anleitung
- Tragen Sie in das Suchfeld eine Portnummer (etwa 80 oder 22) oder einen Dienstnamen (ssh, mysql, web) ein.
- Bei Bedarf grenzen Sie die Treffer über die Kategoriefilter ein – etwa Web, Fernzugriff, Datenbank oder E-Mail.
- Lesen Sie die Beschreibung und die Sicherheitshinweise zum jeweiligen Port und kopieren Sie sich unten die Diagnosebefehle (nc, lsof).
FAQ
- Worin unterscheiden sich System-Ports und registrierte Ports?
- Die Ports 0 bis 1023 sind die sogenannten Well-Known-Ports und dem Betriebssystem sowie zentralen Infrastrukturdiensten vorbehalten. Die Ports 1024 bis 49151 sind Registered Ports, die einzelne Anwendungen – etwa Datenbanken – offiziell für sich registrieren lassen.
- Wie prüfe ich aus der Ferne, ob ein Port offen ist?
- Im Terminal genügt der netcat-Befehl „nc -zv IP-Adresse Portnummer“. Alternativ lässt sich mit telnet testen, ob sich der entfernte Socket öffnen lässt.
- Werden TCP und UDP bei derselben Portnummer getrennt behandelt?
- Ja – TCP- und UDP-Ports nutzen jeweils einen eigenen, unabhängigen Nummernraum. Port 53 wird zum Beispiel bei beiden für DNS verwendet, aber viele Dienste hören bei derselben Nummer nur auf einem der beiden Protokolle, sodass Sie TCP und UDP getrennt prüfen müssen.
